Die Gewinnerin des 59. Eurovision Song Contests heißt Conchita Wurst. Mit ihrem Song "Rise like a Phoenix"  erreichte sie die Bestplatzierung. Dies war die erste und wohl größte Überraschung des Abends. Auch wenn die österreichische Künstlerin, die voher als Thomas "Tom" Neuwirth durch eine Castingshow bekannt wurde, immer noch stark in Kritik steht, zeigt Europa mit dieser Wahl eine gewisse Toleranz. Auch zeigt Europa immer wieder, dass für die politische Lage der Ukraine und Russland kein solches Verständis aufgebracht werden kann. So hört man immer wieder negative Bemerkungen und ein Ausbuhen, wenn eine höhere Punktzahl an Russland geht.

Trotzdem erreichten diese mit 89 Punkten noch einen guten siebten Platz, und lagen damit einen Platz hinter der Ukraine, die 24 Punkte mehr ergattern konnte. Schlusslicht des Abends waren die Franzosen, die mit nur zwei punkten auf dem 26ten Platz landeten. Auf dem Siegertreppchen fanden sich hinter Conchita auf dem zweiten Platz die Niederlande mit 238 Punkten, und auf dem dritten Platz landete die Schwedin Sanna Nielsen mit 218 Punkten. Deutschland musste sich mit einem guten 18ten Platz zufrieden geben. Allgemein war das Ergebnis doch schon früh klar, und die viertbeste Benotung der ganzen ESC-Geschichte.

Neben tollen gesanglichen Performances, machten aber auch die Moderatoren des Abends, Nikolaj Koppel, Lise Rønne und Pilou Asbæk, einen guten Job. Auch die eher kleine, alte Werfthalle Kopenhagens, mit rund 10 000 Zuschauern überzeugte mit  einer beeindruckenden High-Tech-Show. Auf den Bildschirmen daheim oder auf Leinwänden bei größeren Treffpunkten wurde der ESC zudem von geschätzt 120 bis 180 Millionen Menschen verfolgt.

Alles in allem war der Eurovision Song Contest wie jedes Jahr ein gelungendes Samstagabend-Event, die doch die eine oder andere Überraschung enthielt.

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