Bittersüßer Bestseller: „Ein ganzes halbes Jahr“

Am 23. März 2013 erschien „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes in Deutschland. Mit diesem Roman schaffte die Bestseller Autorin ihren Durchbruch. Es folgten Bücher wie „Eine Handvoll Worte“ und „Weit weg und ganz nah“ mit den Moyes die Bestseller Regale in sämtlichen Buchhandeln füllte. Vor allem Leserinnen schwärmen von ihren Romanen.

Aber wie hat Jojo Moyes mit ihren Büchern in so kurzer Zeit einen riesigen Erfolg erzielt?

Viele Experten, Verlage und Leser erklären sich das folgendermaßen:

 

Jojo Moyes Romane sind keine „typischen“ Liebesgeschichten.

Ihre Ich-Erzählerinnen sind keine unscheinbaren, klugen Mädchen auf verzweifelter Suche nach einem Mann fürs Leben, die, nachdem sie ihn gefunden haben, zahlreiche Hindernisse überwinden müssen, um endlich glücklich mit ihm alt zu werden (siehe: „Twilight-Saga“ oder „Fifty Shades of Grey“).

Stattdessen sind Moyes Romanfiguren meist sehr von Glück und Erfolg vernachlässigt. Dennoch kämpfen sie alle tapfer für etwas in ihrem Leben, für das es sich hart zu kämpfen lohnt.

Der Roman „Ein ganzes halbes Jahr“ vereint zwei Personen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können.

Der erfolgreiche Will wird durch einen Unfall zum Tetraplegiker (querschnittsgelähmt) und muss sein gesamtes, abenteuerliches Leben umkrempeln.

Die 26-jährige Louisa verliert hingegen ihren geliebten Job in einem kleinen, gemütlichen Café und wird arbeitslos.

Durch einen Zufall wird Louisa von Wills Mutter als Pflegerin für ihren Sohn eingestellt. Sie soll ihn von seinen körperlichen Schmerzen und der Unzufriedenheit über seine ausweglose Situation ablenken.

Louisa stößt während ihrer Zeit bei Will an ihre Grenzen, da er sie nicht respektiert und ihr Tag für Tag seine Abneigung demonstriert. Daher ist sie kurz davor ihren Job hinzuschmeißen, obwohl sie das Geld eigentlich bitter nötig hat.

Doch dann erfährt Louisa etwas Schreckliches über Wills Vergangenheit... Sie ändert ihre Taktik und schafft es schließlich doch, allmählich zu einer engen Vertrauten von Will zu werden. Die Beiden teilen einerseits ihren Kummer und erleben andererseits unglaublich schöne Momente zusammen. Louisa vergisst ihr Leben außerhalb von Wills Haus und entdeckt sich an seiner Seite selbst ganz neu. Auch Will genießt Louisas Nähe und ihre zahlreichen Versuche, ihm ein Stück von seinem alten Lebenswillen zurück zu geben. Doch dann geschieht etwas, was Louisa verzweifelt zu vermeiden versucht hatte...

Ich empfehle euch „Ein ganzes halbes Jahr“ selbst zu lesen, um die Wahrheit über Louisa und Will herauszufinden. Keine Sorge, ihr werdet es nicht bereuen, sondern das Buch nicht mehr aus der Hand legen können.

 
 

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